Ausstellung vom 24. Februar bis 10. Juni 2016

Als Barbara Salesch seinerzeit in Köln die Rolle der Fernsehrichterin bekam, musste sie sich erst einmal erholen. Dafür fand sie keinen besseren Ort als das dortige Museum Ludwig: „Das war in dem Moment der richtige Ort zum Durchatmen.“ Barbara Salesch ist nicht nur passionierte Erschafferin, sondern auch Rezipientin von Kunst. Sie belässt es dabei nicht nur bei Museumsbesuchen, sondern sammelt selbst.
Als Fernsehrichterin hat Barbara Salesch direkt nach der letzten der 2356 Sendungen ihren Richtertresen im Studio zersägt und die Stücke an Mitarbeiter und Studiogäste verteilt. „Der Weg war frei für etwas Neues. Freischaffende Künstlerin.“
Neugierde und Experimentierlust sind die Triebfedern von Barbara Salesch. Ein Kennzeichen des Selbstbewusstseins und der künstlerischen Qualität ist auch ihr Mut zum rechtzeitigen Aufhören. Wenige Farbflächen reichen aus und lassen dem Betrachter Raum für die eigene Phantasie.

www.galerie-barbara-salesch.de

Barbara Salesch, „Les Fleurs du Bien“

Holzschnitt, 2012. Insgesamt 64 Variationen, jeweils 76 x 56 cm, Öldruckfarben auf Bütten, Handdruck, 1/1