Institut für angewandte Telemedizin (IFAT)

Gesicherte Qualität in der Telemedizin

Als eines von drei Zentren bundesweit erfüllt das Institut für Angewandte Telemedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, vollumfänglich die ISO-Norm als Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem


Das Institut für Angewandte Telemedizin (IFAT) am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hat als eines von drei Zentren deutschlandweit in einem umfassenden und anerkannten Prüfungsverfahren nachgewiesen, dass sein Managementsystem die Anforderungen der internationalen Qualitätsnorm ISO 9001:2015 vollständig erfüllt.

Das IFAT wird seit Juli 2020 unter der gemeinsamen Leitung der Klinikdirektoren Prof. Dr. Volker Rudolph (Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie) und Prof. Dr. Philipp Sommer (Elektrophysiologie/Rhythmologie) am HDZ NRW geführt. Als Oberärzte zeichnen die Herzspezialisten Mustapha El Hamriti  für den Schwerpunkt Herzrhythmus- und Gerinnungsstörungen sowie Dr. Daniel Dumitrescu für die Themen Herzinsuffizienz und Pulmonale Hypertonie verantwortlich, die gemeinsam mit ihrem 15-köpfigen Team aus Ärzten, Wissenschaftlern und medizinischen Fachkräften neben dem Qualitätszertifikat die Bescheinigung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) darüber erhielten, dass das Qualitätsmanagement des Instituts den Forderungen der DGK-Arbeitsgruppe für Telemedizin (AG 33 Telemonitoring) vollumfänglich entspricht.

Telemedizinische Dienste dienen im Herz- und Diabeteszentrum NRW längst nicht mehr allein dem Austausch von Expertenwissen, sondern werden vor allem als Unterstützungsangebote für Patient und Arzt eingesetzt, unter anderem beim Telemonitoring von modernen Kardioimplantaten (Herzschrittmachern und Defibrillatoren). Immer mehr ergänzen die Leistungen des IFAT dabei die klassische Pflege und Betreuung chronisch Erkrankter, insbesondere durch Vorsorge- und Selbstmanagement-Angebote für Herz-Kreislauf- und Diabetespatienten. Mit wachsender Nachfrage startete jüngst das neue telemedizinische Versorgungsprogramm HerzConnect® mit dem Ziel, Krankenhausaufenthalte von Patienten mit schwerer Herzschwäche und ein Fortschreiten der Erkrankung mit Hilfe engmaschiger telemedizinischer Betreuung deutlich zu reduzieren.

Nur zwei weitere telemedizinische Zentren in Deutschland sind ebenso wie das IFAT vollumfänglich nach den Maßgaben der ISO-Norm 9001:2015 zertifiziert. Die kontinuierliche Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung des zertifizierten Qualitätsmanagementsystems am IFAT in enger Anlehnung an die gesetzlichen Forderungen laut Sozialgesetzbuch (SGB V) hat sich in der Einrichtung des HDZ NRW, die 2003 erstmals bundesweit mit spezieller herzmedizinischer Ausrichtung und sektorenübergreifenden telemedizinischen Versorgungsangeboten startete, seit vielen Jahren bewährt.

Die zweitägige Prüfung betraf neben der telemedizinischen Leistungserbringung vor allem auch den organisatorischen Aufbau, die Dokumentation sämtlicher Prozesse sowie strukturierte Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung. Besonderes Lob erhielt das IFAT für die individuell auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnittenen telemedizinischen Serviceleistungen, die als engmaschige Begleitung sowohl von Schwerkranken als auch während  der ambulanten Rehabilitation, als telemedizinisches Gerinnungsmanagement, zum Blutdruck-, Herzinsuffizienz- oder Gewichtsmanagement sowie zur Diagnostik bei Herzrhythmusstörungen in Anspruch genommen werden können. „Diese Auszeichnung ist der Verdienst aller Fachkräfte im IFAT, die sich als persönliche Ansprechpartner mit unglaublichem Einsatz für das Wohl ihrer Patienten engagieren“, betonten die Leitenden Oberärzte Dr. Daniel Dumitrescu und Mustapha El Hamriti.


 

Weitere Informationen:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Anna Reiss
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731  97-1955
Fax 05731  97-2028
E-Mail: info@hdz-nrw.de

 

Erfolgreiche Zertifizierung: Das IFAT Team mit (v.l.) Katrin Blase, Waldemar Winter, Dr. Daniel Dumitrescu, Daniela Röfe, Otto Wagner, Caroline Zwiefka, Katrin Holthusen, Sabine Schöttker, Manuela Steinberg, Sabine Squarra, Andre Lühr, Iris Schellhase. Nicht im Bild: Mustapha El Hamriti, Dr. Denise Guckel, Marie Doolmann (Foto: Marcel Mompour).

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