Uni.Blutspendedienst OWL im Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin des HDZ NRW

Der Start ist die Herausforderung

Seit 2009 geht Sebastian Hardtke zur Blutspende. Mit der neusten Spende konnte er beim Uni.Blutspendedienst OWL ein ganz besonderes Jubiläum feiern: seine 100. Thrombozytenspende. Doch mit dieser beeindruckenden Zahl ist für ihn noch lange nicht Schluss. Denn auch bei Plasma- und Vollblutspenden werden demnächst wohl Jubiläen anstehen. Dass er der Blutspendeeinrichtung in Bad Oeynhausen bis dahin treu bleibt, daran besteht für ihn kein Zweifel. 

Für Hardtke ist der regelmäßige Gang zur Blutspende längst zur Selbstverständlichkeit geworden. „Das eigentliche Problem ist, damit zu starten. Wenn das glückt, dann wird die Spende schnell zur Routine. Einfach losgehen und spenden,“ rät der Mann aus Melle allen Blutspendeninteressierten.  Bereits 100-mal hat der 33-jährige Thrombozyten gespendet und damit schon einige Stunden auf der Spenderliege verbracht. Denn mit 60 bis 90 Minuten dauert die Thrombozytenspende deutlich länger als die Vollblutspende, die gerade einmal 10 Minuten in Anspruch nimmt. Bei einer Thrombozytenspende werden die wertvollen Blutplättchen aus dem Blut abgetrennt. Die roten Blutkörperchen sowie ein großer Teil des Plasmas werden jedoch wieder zurück in den Blutkreislauf des Spenders geführt. Für Hardtke ist dies eine willkommene Auszeit und es entschleunigt seinen Alltag „Denn wann kann man schon mal im Alltag anderthalb Stunden einfach die Füße hochlegen?“

Doch auch bei den anderen Spendearten kommt er mittlerweile auf eine beachtliche Summe: Bereits über 60 Plasma- und 20 Vollblutspenden hat er bisher geleistet. „Ich habe mich 2009 dazu entschieden Spender zu werden und damit für mich einen kleinen, in der Wirkung aber großen Beitrag zu leisten“, so der Jubilar, den Freunde damals animiert hatten, sich mit dem Thema zu beschäftigen. „Die Hauptbeweggründe waren damals wie heute, dass ich etwas Gutes tun und Menschen helfen will“, so der Fachlagerist, der sich aber auch Sorgen macht, da derzeit immer weniger Menschen bereit sind Blut zu Spenden.

Prof. Dr. Cornelius Knabbe, Leiter des Uni.Blutspendedienst OWL, kann diesen Eindruck leider nur bestätigen: „In der Vergangenheit hatten wir besonders in den Urlaubszeiten immer wieder mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Aufgrund der Pandemie hält dieser Zustand allerdings an, daher sind wir umso mehr auf der Suche nach neuen Spendern“, so Knabbe und lädt alle Erstspender als auch Stammspender ein, einen der fünf Standorte des
Uni.Blutspendedienstes OWL zu besuchen.

Sebastian Hardtke jedenfalls kann es jedem empfehlen, damit zu starten: „Was kann es Schöneres geben, als während einer kleinen Auszeit vom Alltag Menschen helfen zu
können?“.

Gespendet werden kann in insgesamt fünf Einrichtungen des Uni.Blutspendedienst OWL in Bad Oeynhausen, Bünde, Bielefeld, Herford und Minden. Informationen zur Blutspende gibt
es kostenlos unter der Rufnummer 0800-4440777 oder unter www.blutspendedienst-owl.de.

Weitere Informationen:
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Anna Reiss
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 97-1955
Fax 05731 97-2028
E-Mail: info@hdz-nrw.de
www.hdz-nrw.de

Gratulation zur 100. Thrombozytenspende: (v.l.) Mitarbeiterin Bianca Knapp vom Uni.Blutspendedienst OWL gratuliert Sebastian Hardtke (Foto: Marcel Mompour).

Informationsdienst Wissenschaft

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