Der plötzliche Herztod zählt zu den häufigsten Todesursachen in Europa. Ursächlich sind lebensbedrohliche, zu schnelle Herzrhythmusstörungen aus den Herzkammeranteilen (sog. ventrikuläre Tachykardien, Kammerflimmern). Der Implantierbare Cardioverter Defibrillator (ICD) ist etabliert als effektive Maßnahme zur Prävention des plötzlichen Herztodes.

Aufbau und Funktion eines Defibrillators
Die ICD-Geräte ähneln vom Aufbau und der Funktionsweise einem Herzschrittmacher, jedoch besitzen sie unter anderem die zusätzliche Eigenschaft, ventrikuläre Tachykardien zu erkennen. Registriert das Gerät eine solche, so werden Stimulationsimpulse, auch antitachykardes Pacing oder ATP genannt, abgegeben, die den normalen Herzrhythmus wiederherstellen können. Sollte diese Behandlung nicht erfolgreich sein, so kann ein hochenergetischer Defibrillations-Schock die Rhythmusstörung beseitigen. Bei der Wahrnehmung von Kammerflimmern gibt das Gerät sofort einen Defibrillations-Schock ab.

Die ICD-Geräte werden ähnlich wie Herzschrittmacher eingesetzt und über ein oder zwei Kabel mit dem Herzen verbunden. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als 60 Minuten.

Notwendig ist die Einpflanzung eines ICD bei Patienten, die bei bestimmten angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Herztod haben (Primärprophylaxe) sowie bei Patienten, bei denen bereits ventrikuläre Tachykardien oder Kammerflimmern aufgetreten sind (Sekundärprophylaxe).

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