Die Schirmchenimplantation (Occludertherapie) in der Kardiologie ist ein minimalinvasives Verfahren zum Verschluss bestimmter Herzstrukturen. Dabei wird über einen Katheter ein spezieller Verschluss-Schirm (Occluder) in das Herz eingebracht. Dieser dient dazu, unerwünschte Verbindungen wie ein offenes Foramen ovale (PFO) oder das linke Vorhofohr (LAA) sicher zu verschließen. Ziel ist es, das Risiko für Komplikationen wie Schlaganfälle zu reduzieren. Der Eingriff erfolgt in der Regel über die Leistenvene und kommt ohne offene Operation aus. Nach Platzierung entfaltet sich der Occluder selbstständig und verschließt die betroffene Struktur dauerhaft. Das Implantat wird mit der Zeit vom körpereigenen Gewebe überzogen. Die Behandlung ist meist schonend und erfordert nur einen kurzen Krankenhausaufenthalt. Regelmäßige Nachkontrollen sichern den langfristigen Erfolg der Therapie.
Für die Besprechung von Patientinnen und Patienten mit fraglicher Indikation oder widersprüchlichen Empfehlungen im Vorfeld bieten wir eine spezielle „PFO-Sprechstunde“ an. In dieser beraten unsere Expertinnen und Experten Sie individuell und geben eine fundierte Einschätzung.
Ansprechpartner PFO/ASD und LAA-Verschluss

PD Dr. med. Smita Scholtz
Oberärztin
Stellv. Leitung Herzklappenzentrum
Schwerpunkt: Interventionelle KardiologiemehrTel.: 05731 97-1276
Fax.: 05731 97-1286
E-Mail.: sscholtz@hdz-nrw.de
Dr. med. Werner Scholtz
Oberarzt
Leitung Herzkatheterlabor Technik & Abläufe
HerzklappenzentrummehrTel.: 05731 97-1276
Fax.: 05731 97-1286
E-Mail.: wscholtz@hdz-nrw.de
Dr. med. Maria Ivannikova
Oberärztin
Leitung Interventionelle EchokardiographiemehrTel.: 05731 97-1276
Fax.: 05731 97-1286
E-Mail.: mivannikova@hdz-nrw.de
