Bei dem TAVI Eingriff wird eine kleingefaltete biologische Klappenprothese kathetergestützt an die Stelle der kranken Aortenklappe eingesetzt. Durch Öffnen der Prothese wird die eigene Aortenklappe an die Wand gedrückt und die TAVI-Prothese im Klappenkalk verankert.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ohne Vollnarkose und bei circa 90% der Patienten über die Leistengefäße (transfemoral). Bei Patienten, deren Leistengefäße nicht ausreichend groß für das Einbringen der TAVI-Prothesen ist, erfolgt der Eingriff entweder über die Herzspitze (tansapikal), über die Schlüsselbeinarterie (transaxillär), direkt über die Schlagader (transaortal) oder direkt über die Körperschlagader (transaortal).

Nach dem Eingriff erfolgt die Überwachung auf einer unserer Intensivstationen für 24 Stunden. Im Schnitt beträgt der gesamte stationäre Aufenthalt etwa sieben Tage.

TAVI-Klappen

Aktuell werden nebenstehende fünf Prothesen am HDZ NRW verwendet.

Dies erlaubt eine individualisierte Auswahl der Prothese je nach den anatomischen Gegebenheiten und Bedürfnissen des einzelnen Patienten.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Patientenfilm:

Volle Leistung für das Herz 5 - Das TAVI-Verfahren am Herz- und Diabeteszentrum NRW