Bad Oeynhausen,
Engagierter Blutspender wirbt als Schiedsrichter für den Uni.Blutspendedienst OWL
Seit 1999 spendet Michael Kelle regelmäßig Blut - mittlerweile hat er bereits 127 Spenden geleistet. Für den 49-Jährigen aus Hausberge ist Blutspenden längst eine Herzensangelegenheit. Seit August 2026 trägt er seine Überzeugung sogar sichtbar auf dem Rücken: Als langjähriger Fußballschiedsrichter wirbt er unentgeldlich auf seinem Trainingsanzug für den Uni.Blutspendedienst OWL.
Seit 2026 ist Kelle als Schiedsrichter im Kreis Minden-Lübbecke aktiv. Sein Heimatverein Rot-Weiß Maaslingen hatte ihm die Möglichkeit eingeräumt, seine Jacke nach eigener Wahl mit einem Logo zu bedrucken. Für Kelle war schnell klar, welches Logo seinen Rücken zieren sollte: das vom Uni.Blutspendedienst OWL. Auf seinem Trikot steht deutlich sichtbar: „Rette Leben. Spende Blut.“ Gemeinsam mit dem Logo des Uni.Blutspendedienst OWL möchte er bei seinen Einsätzen auf dem Fußballplatz auf die Bedeutung des Blutspendens aufmerksam machen. Die Idee entstand ganz unmittelbar während einer seiner regelmäßigen Blutspenden in Minden.
„Ich möchte nebenbei Werbung für das Blutspenden zu machen“, sagt Michael Kelle. Schließlich erreiche er als Schiedsrichter Woche für Woche viele Menschen – und vielleicht denke der eine oder die andere durch den Hinweis auf seinem Trikot darüber nach, selbst Blut zu spenden. Kelle spendet sehr regelmäßig beim Uni.Blutspendedienst OWL in Minden und ist ein großer Fan des Teams vor Ort. Besonders schätzt er die Atmosphäre während seiner Termine: Die Mitarbeitenden seien immer freundlich und warmherzig, erzählt er.
Für den Schiedsrichter ist Blutspenden eine echte Überzeugung. Nach jeder Blutspende hält er direkt im Kalender fest, wann er nach Ablauf der vorgeschriebenen Wartezeit von 56 Tagen wieder Blut spenden darf. So ist der nächste Termin für ihn immer fest im Blick. Seine Begeisterung für das Blutspenden hat Michael Kelle auch innerhalb der Familie weitergegeben. Seine Frau konnte er bereits überzeugen. Sein elfjähriger Sohn ist noch zu jung, zeigt aber schon jetzt großes Interesse. „Er wird bestimmt zur nächsten Generation von Blutspendern zählen“, ist sich Kelle sicher.
„Eine tolle Idee. Soviel Engagement zeigt, wie sehr Michael Kelle das Blutspenden am Herzen liegt“, betont Dr. Sidney Werner, Arzt im Uni.Blutspendedienst OWL. Für den Schiedsrichter ist die Unterstützung selbstverständlich. Mit seiner besonderen Aktion verbindet er seine Leidenschaft für den Fußball mit der Überzeugung, dass Blutspenden Leben retten kann – und hofft, damit auch andere Menschen zum Spenden zu motivieren.
Blutspenden – so geht das
Blutspenden kann fast jeder gesunde Erwachsene ab dem Alter von 18 Jahren. Vor dem ersten Termin findet ein ärztlicher Gesundheits-Check statt. Jede Blutspenderin und jeder Blutspender erhält einen Blutspenderausweis mit Angabe der eigenen Blutgruppe und auf Wunsch die Zugangsdaten für die NEXUS Spende App. Männer können bis zu sechs Mal, Frauen bis zu vier Mal im Jahr Vollblut spenden. Plasma- und Thrombozytenspenden (sog. Blutplättchenspenden) sind häufiger möglich und können an den Standorten Bad Oeynhausen und Bielefeld geleistet werden.
Der Uni.Blutspendedienst OWL steht unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelius Knabbe, Direktor des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen. Er zählt mit insgesamt sechs Spendeeinrichtungen in der Region (Bielefeld, Bad Oeynhausen, Bünde, Herford, Gütersloh und Minden) zu den größten Universitätsblutspendediensten in Deutschland. Neben dem HDZ NRW versorgt der Uni.Blutspendedienst OWL viele weitere Praxen und Kliniken in OWL mit Blut und Blutprodukten.
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