Bad Oeynhausen,
Ein kleiner Automat im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hilft neuerdings dabei, sich über das Thema Organspende zu informieren, über die eigene Entscheidung nachzudenken und sich am Ende direkt vor Ort einen Organspendeausweis im Scheckkartenformat auszudrucken. Für mindestens zwei Monate hat das Netzwerk Organspende NRW e.V. den Stand zur Verfügung gestellt.
Prof. Dr. Jan Gummert, Ärztlicher Direktor, und Thomas Fehnker, stellv. Geschäftsführer, zählten zu den Ersten, die das Gerät einem Praxistest unterzogen. „Das ist eine ebenso schöne wie sinnvolle Idee, die hoffentlich dazu beiträgt, wichtige Informationen zum Thema leicht zugänglich zu machen.“
Das orangefarbene Terminal wird bereits fleissig genutzt. Interessierte sind herzlich eingeladen, im Klinikum vorbeizuschauen, um sich einen persönlichen Organspendeausweis zum Mitnehmen auszudrucken. „Die grundsätzliche Bereitschaft zur Organspende ist bekanntlich hoch. Wichtig ist es aber, die eigene Entscheidung auch schriftlich zu dokumentieren“, betont Professor Gummert. In diesem Jahr haben bisher 70 Patientinnen und Patienten im HDZ NRW ein neues Herz erhalten. Mehr als doppelt so viele Menschen warten in Bad Oeynhausen auf ein Spenderherz.
Weitere Informationen:
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Medizinische Fakultät OWL (Universität Bielefeld)
Unternehmenskommunikation
Leitung: Anna Reiss, Pressesprecherin
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
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Fax 05731 97-2028
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