Uni.Blutspendedienst OWL im Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin des HDZ NRW

Triathlet aus Herford spendet regelmäßig Blut

3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und anschließend noch 42 Kilometer laufen. Und das Ganze in unter 12 Stunden. Was für die meisten Menschen nach unüberwindbaren Distanzen klingt, ist für Stephan Kalisch der Indikator seiner Fitness. Trotz körperlichen Höchstleistungen und monatelangen Trainingsphasen geht der 60-jährige Triathlet aus Herford regelmäßig zum Uni.Blutspendedienst OWL im Klinikum Herford und sieht darin absolut keinen Widerspruch, sondern vielmehr einen klaren Vorteil.

„Sollte irgendetwas mit meinem Blut nicht stimmen, würde ich hier direkt eine Rückmeldung bekommen“, erzählt Stephan Kalisch während er die Ärmel für die anstehende Blutspende hochkrempelt. Fünf bis sechs Mal im Jahr kommt er ins Klinikum Herford, um im Uni.Blutspendedienst OWL Blut zu spenden und weiß die regelmäßige Kontrolle seines Gesundheitszustands vollauf zu schätzen. „In den 11 Jahren, in denen ich nun Blut spende, habe ich mich noch nie schlecht nach einem Termin gefühlt oder musste mich sportlich einschränken“, berichtet er von seinen Erfahrungen als Blutspender und sieht darin eher die Möglichkeit einer körpereigenen Regeneration. „Mein Körper muss das Blut zwar aus eigenen Kräften erneuern, aber durch die Routine ist er darauf bereits eingestellt und bezieht dadurch neue Energie, die mich allein schon aus sportlicher Sicht nach vorne bringt“, sieht er im Blutspenden nur Vorteile für sein extremes Hobby. Dabei ging es ihm ursprünglich gar nicht um das eigene Wohl, sondern vielmehr um die Möglichkeit, als rundum gesunder Mensch anderen dabei zu helfen, auch wieder gesund zu werden. So hatte der zweifache Familienvater bereits vor vielen Jahren 40.000 DM bei einer Sponsorenaktion für wohltätige Zwecke auf dem Spin Bike eingesammelt, am „Wings for Live World Run“ teilgenommen, bei dem die Einnahmen zu 100 Prozent an die Rückenmarksforschung gehen und setzt so immer wieder seinen eigenen unbändigen Bewegungsdrang für eben jene ein, die sich nicht bewegen können. Letztlich sei es aber seine Frau gewesen, die ihn auf das Blutspenden aufmerksam gemacht habe, gesteht der Hochleistungssportler, der 2006 mit dem Triathlon angefangen hat und heute an Wettkämpfen wie der DATEV Challenge Roth, einem Triathlon auf Ironman-Niveau, teilnimmt. Dabei geht es ihm weniger um das Kräftemessen mit Gleichgesinnten, als vielmehr um die Teilnahme an sich. „Die Wettkampf-Ergebnisse sind für mich eine Bestätigung, dass man als zweifacher Familienvater und frisch gebackener Opa noch in der körperlichen Verfassung ist, einen Sport auf diesem Niveau auszuüben“, ist er dankbar und hat sich mit der Klapprad WM in Pfronten bereits ein neues Ziel für 2020 gesetzt, auf das er sich nun vorbereiten kann. Denn einfach mal still sitzen bleiben, das scheint dem 60-jährigen Triathleten aus Herford höchstens beim Blutspenden zu gelingen. „Aber dafür brauche ich ja auch gerade mal eine dreiviertel Stunde“, lacht Herr Kalisch und lehnt sich entspannt für die anstehende Blutspende zurück.

Weitere Informationen:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Klughardt
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 / 97 2443
Fax 05731 / 97 2028
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Seltene Ruhephase: Stephan Kalisch beim Blutspendetermin mit Sandra Käfke vom Uni.Blutspendedienst OWL Herford (Foto Philipp Quest).

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