Bad Oeynhausen,
Klaus Stammeyer aus Rinteln ist für seine 100. Vollblutspende geehrt worden. Seit dem 1. September 1998 gehört der 70-jährige Rintelner zu den verlässlichsten Stammspendern im Uni.Blutspendedienst OWL, der mit sechs Spendeeinrichtungen in der Region am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, im Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelius Knabbe angesiedelt ist.
Dass die Einrichtung zu den größten universitären Blutspendediensten in Deutschland zählt, hat Klaus Stammeyer nicht gewusst. Dabei hat er seit seiner ersten Spende im Jahr 1998 kaum einen Termin ausgelassen, selbst wenn dafür eine Anfahrt aus Rinteln nach Bad Oeynhausen nötig ist. „Ich bin verlässlich wie ein Uhrwerk“, sagt er schmunzelnd.
Zum Blutspenden kam Stammeyer einst durch Bekannte. „Die haben mich damals einfach mitgenommen – und ich bin dabeigeblieben.“ Was ihn bis heute motiviert, ist vor allem der regionale Gedanke: „Ich finde es gut, dass mein Blut hier in der Heimatregion eingesetzt wird.“
Seine Spendenroutine ist dabei ebenso beständig wie persönlich: „Ich spende immer mit links“, erzählt Meyer. Auch wenn ihm Nadeln nicht geheuer sind: „Ich kann nicht hinschauen und gucke immer weg – aber weh tut es wirklich nicht.“
Besonders schätzt er auch die kleinen Anreize: „Das Bonusheft ist für mich die beste Aktion.“ Gleichzeitig wirbt er im Freundeskreis regelmäßig für das Blutspenden – mit gemischtem Erfolg: „Viele sind inzwischen leider zu alt oder gesundheitlich eingeschränkt.“ Für ihn selbst hat der Arzt grünes Licht gegeben. „Jede Blutspende wird sorgfältig kontrolliert und dient daher auch der eigenen Gesundheitskontrolle“, bestätigt dr. Attila Mandl, Oberarzt im Uni.Blutspendedienst OWL. „Solange die Werte gut und die Spender gesund sind, können auch Über-65-Jährige problemlos spenden.“
Blutspenden – so geht das
Blutspenden kann fast jeder gesunde Erwachsene ab einem Alter von 18 Jahren. Vor dem ersten Termin findet ein ärztlicher Gesundheits-Check statt. Jede Blutspenderin und jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit Angabe der eigenen Blutgruppe und auf Wunsch die Zugangsdaten für die NEXUS Spende App. Männer können bis zu sechs Mal, Frauen bis zu vier Mal im Jahr Vollblut spenden.
Der Uni.Blutspendedienst OWL steht unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelius Knabbe, Direktor des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen. Er zählt mit insgesamt sechs Spendeeinrichtungen in der Region (Bielefeld, Bad Oeynhausen, Bünde, Herford, Minden und Gütersloh) zu den größten Universitätsblutspendediensten in Deutschland. Neben dem HDZ NRW versorgt der Uni.Blutspendedienst OWL viele weitere Praxen und Kliniken in OWL mit Blut und Blutprodukten.
Informationen zur Blutspende gibt es kostenlos unter der Rufnummer 0800-4440777 oder unter www.blutspendedienst-owl.de.
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Uni.Blutspendedienst OWL
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