Bad Oeynhausen,
Eine Zahl, die Leben rettet: Martina Zastrow aus Vlotho hat zum 100. Mal ihre Blutplättchen – sogenannte Thrombozyten – im Uni.Blutspendedienst OWL in Bad Oeynhausen gespendet. Die engagierte Spenderin arbeitet selbst im Krankenhaus und weiß um die Bedeutung regelmäßiger Blutspenden für die medizinische Versorgung der Region. Seit 2012 kommt sie wie ein Uhrwerk alle zwei Wochen nach Bad Oeynhausen.
„Ich sehe das als meine Pflicht, besonders mit meiner Blutgruppe Null, die universal einsetzbar ist“, sagt Zastrow. Neben ihren 100 Thrombozytenspenden hat sie bereits elf Vollblut- und 61 Plasmaspenden geleistet. Ihre erste Blutspende gab sie mit 25 Jahren, heute ist die regelmäßige Spende für sie längst zur Gewohnheit geworden: „Hier kennt man sich, das fühlt sich fast wie ein Familienbesuch an.“ Und obwohl sie nicht wegen der Aufwandsentschädigung spendet, freut sie sich dennoch über den kleinen Bonus.
Dr. med. Attila Mandl, Oberarzt im Uni.Blutspendedienst OWL, ist beeindruckt: „Eine solche Spendenbereitschaft ist nicht selbstverständlich. Jede einzelne Spende kann Leben retten – umso wichtiger sind Menschen wie Martina Zastrow. Wir hoffen, dass wir noch lange auf sie zählen dürfen!“
Thrombozytenspenden sind besonders wertvoll, da die Blutplättchen nur vier Tage haltbar sind und dringend z. B. für Krebspatienten oder bei schweren Verletzungen gebraucht werden. Diese Spendenform ist nur am Standort Bad Oeynhausen möglich. Plasmaspenden können in Bielefeld und Bad Oeynhausen durchgeführt werden, Vollblutspenden zusätzlich auch in Bünde, Gütersloh, Herford und Minden.
Informationen zur Blutspende gibt es kostenlos unter der Rufnummer 0800-4440777 oder unter www.blutspendedienst-owl.de.
Weitere Informationen:
Uni.Blutspendedienst OWL
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Klughardt
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 97-1955
Fax 05731 97-2028
E-Mail: presse@@blutspendedienst-owl.de
www.blutspendedienst-owl.de
