Bad Oeynhausen,
Neuer Hybrid-OP-Saal und weiterer Operationssaal für gefäßchirurgische Eingriffe in Betrieb genommen
Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, hat seine OP-Kapazitäten von bislang acht Operationssälen auf einer Ebene auf zehn Säle erweitert. Mit Abschluss der zweigeschossigen Baumaßnahme nach 14 Monaten Bauzeit haben jetzt in unmittelbarer Anbindung an das bestehende OP-Zentrum zwei weitere Operationssäle den Betrieb aufgenommen – darunter ein hochmoderner Hybrid-OP. Der neue Gebäudekomplex umfasst neben den beiden neuen OP-Sälen eigene Ein- und Ausleitungsbereiche, einen großzügigen Aufwachraum mit zehn Bettplätzen, einen Rüstraum sowie ergänzende Büro- und Lagerflächen.
Hochmoderne Technik für komplexe Eingriffe
Zu den ersten, die den neuen Hybrid-OP-Saal in Betrieb nehmen durften, zählte das Team um Gefäßchirurg Ernest Danch. „Medizintechnik auf dem neuesten Stand und durchdachte Abläufe in Vorbereitung und Nachsorge schaffen hier optimale Arbeitsbedingungen. Von der Erweiterung profitiert der gesamte OP-Betrieb einschließlich unserer gefäßchirurgischen Notfallversorgung“, betont Danch. Ein zentrales Element der Ausstattung bildet eine hochentwickelte Röntgenanlage, die modernste Bildgebung bei gleichzeitig minimaler Strahlenbelastung ermöglicht – ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit.
Der nunmehr dritte Hybrid-OP-Saal im HDZ NRW ist vor allem für komplexe interdisziplinäre Eingriffe am Herzen und an den Gefäßen vorgesehen. Hier arbeiten künftig sowohl Gefäßchirurgen als auch Angiologen und Kardiologen.
Der klassisch ausgestattete weitere OP-Saal wird fortan hauptsächlich von der seit Juli dieses Jahres am HDZ etablierten Gefäßchirurgie genutzt. Unter der Leitung von Ernest Danch behandelt die Abteilung hier Patientinnen und Patienten mit arteriellen Erkrankungen, Aortenleiden, Aneurysmen sowie mit Rekonstruktionsbedarf der Gefäße. Auch Eingriffe zum diabetischen Fußsyndrom, die gemeinsam mit der Klinik für Diabetologie und Endokrinologie betreut werden, gehören zum Spektrum.
Bauzeit und regionale Zusammenarbeit
Die Planungen für die Erweiterung begannen am 2. November 2023 in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Podufal-Wiehofsky. Im Juli 2024 startete der Bau, ein Großteil der Arbeiten konnte an Handwerksbetriebe aus Ostwestfalen-Lippe vergeben werden. Für Nachhaltigkeit sorgt eine moderne Wärmepumpe, die sowohl die Heiz- als auch die Kälteversorgung für den Anbau übernimmt.
Auf einen Blick: Zahlen und Fakten zur Baumaßnahme
- Bruttogeschossfläche: 1.781 qm (1. und 2. Untergeschoss)
- Gebäude: 2 OP Säle (davon 1 Hybrid-OP) incl. Ein- und Ausleitung,
Büro- und Lagerbereiche, Aufwachbereich mit 10 Bettplätzen, Dachterrasse. - Baumaterial: rd. 2.000 m3 Beton, 365 Tonnen Stahl
- Elektroinstallationen: rd. 26.000 Meter Leitungen, 8.000 Meter Datenleitung
- Klimatechnik: Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen
- Röntgenanlage: Philips (Azurion 7 M20FlexArm)
- Architekt: Podufal-Wiehofsky Generalplanung GmbH, Löhne
- Investitionsvolumen: > 10 Mio. Euro
Weitere Informationen:
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Medizinische Fakultät OWL (Universität Bielefeld)
Unternehmenskommunikation
Leitung: Anna Reiss, Pressesprecherin
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 97-1955
Fax 05731 97-2028
E-Mail: info@@hdz-nrw.de
