Der Standard hinsichtlich systolischen Funktionsbeschreibung von linkem und rechtem Ventrikel besteht traditionell in der Bestimmung der Ejektionsfraktion sowie der visuellen Beschreibung der segmentalen Kontraktion. Mittels Gewebe-Doppler und speckle-tracking-basierter Analyse liegen inzwischen echokardiographische Techniken vor, die eine Quantifizierung und "Parametrisierung" der der globalen und regionalen myokardialen Funktion in verschiedenen Dimensionen (- räumlich, zeitlich) erlauben; zudem ist die speckle-tracking-Technologie auch auf den Blutfluss anwendbar ("Particle Image Velocimetry", s. u.).

Ausgehend von einem großen, das gesamte Altersspektrum der Erwachsenen-Kardiologie abdeckenden Normalkollektiv ist daher bei verschiedenen kardialen Pathologien bzw. im Zusammenhang mit verschiedenen Interventionen die klinische Relevanz dieser Methoden zu evaluieren; in weiteren Schritten soll ermittelt werden, ob der Einsatz dieser Methoden zu einer messbaren Verbesserung der klinischen Resultate dieser Interventionen beiträgt.

 

Forschungsprojekte

  • Optimierung von Kandidatenauswahl und Geräte-Programmierung im Kontext der kardialen Resynchronisatiuonstherapie (CRT) mittels bi-/linksventrikulärer Stimulation
  • Analyse der LV-Deformation zur Differentialdiagnose: pathologische LV-Hypertrophie vs. sportadaptive LVH
  • Analyse der LV-Deformation bei nicht-ischämischen Kardiomyopathien
  • Korrelation der LAA-Flussgeschwindigkeit bei TEE während Vorhofflimmern als Marker des strukturellen LA-remodeling mit dem Langzeiterfolg einer rhythmuserhaltenden Therapiestrategie
  • 2D-strain-Analyse der LV-Deformation bei valvulären Kardiomyopathien (nativ und nach Korrektur, incl. TAVI und mitraclip-Prozedur)
  • Analyse der RV-Funktion und Deformation im Kontext perkutaner Klappeninterventionen

    Ansprechpartner

    Prof. Dr. med. L. Faber (Publikationsliste (PubMed))