Hintergrund

Unter dem Oberbegriff Sick-Sinus-Syndrom werden verschiedene Herzrhythmusstörungen zusammengefasst. Diese Rhythmusstörungen beruhen auf Fehlfunktionen des Sinusknotens und der Erregungsleitung auf Vorhofebene. Das Sick-Sinus-Syndrom tritt häufig ab dem 50. Lebensjahr auf, allerdings gibt es auch Fälle, bei denen jüngere Patienten betroffen sind.

Im Jahr 2004 wurde das Sick-Sinus-Syndrom als Indikation für rund 30% der etwa 55.000 Herzschrittmacherimplantationen genannt.

Indikation zur genetischen Untersuchung

Sinusbradykardie, Sinusknotenstillstand, sinuatrialer Block, Vorhofflimmern, Vorhofflattern, supraventrikuläre Tachykardien, positive Familienanamnese

Untersuchungsumfang

Sequenzierung der Gene SCN5A sowie HCN4