Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT) ist ein modernes Untersuchungsverfahren der Nuklearmedizin. Sie dient der Früherkennung von Erkrankungen, der Therapieplanung und der medizinischen Grundlagenforschung. Mit ihr lassen sich biochemische und physiologische Vorgänge im Körper des Menschen mit Hilfe geringer Mengen radioaktiver Strahlung von außen erfassen, ohne diese Vorgänge selbst zu beeinflussen.

Nicht-invasive Diagnostik

Die Strahlenbelastung für den Patienten ist dabei durch den raschen und vollständigen Ablauf der stattfindenden Kernumwandlung sehr gering. Dieser Vorzug der nicht-invasiven Diagnostik bestimmt die breiten Anwendungsmöglichkeiten der PET-CT. Im Vordergrund stehen allgemein die Früherkennung und Therapieplanung bei Krebs, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Untersuchungen am Hirn. Dazu werden Kleinstmengen (im Nanogramm-Bereich liegend) körpereigener Stoffe oder Medikamente mit sogenannten Positronen-Strahlern markiert und dann dem Patienten meist durch eine Injektion in die Vene verabreicht.

Die für diese Markierung benutzten instabilen, neutronenarmen Atome gehen danach rasch in einen stabilen Energiezustand über und setzen dabei die ebenfalls sehr kurzlebigen Positronen frei. Hierbei handelt es sich um die positiv geladenen Anti-Teilchen zum Elektron. Beim Zusammentreffen eines solchen Positrons mit einem Elektron des umgebenden Gewebes entsteht eine besondere Gamma-Strahlung. Jeweils zwei Gamma-Quanten (Photonen) werden in zueinander entgegengesetzter Richtung ausgesandt und von außen registriert.

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