Die Untersuchungsmöglichkeiten sind nachstehend gelistet. Sie verteilten sich hauptsächlich auf folgende Organbereiche:

  • Schädel
  • Hals
  • Wirbelsäule
  • Thorax
  • Herz
  • Abdomen/Becken
  • Gelenke
  • Extremitäten/ Hüfte



Mittels ICD-Zuordnung wurden die wichtigsten Diagnosen codiert:

  • frischer/alter Infarkt, Hypoxie, Blutung
  • Lymphome, Raumforderungen
  • Bandscheibenveränderungen, Stenosen, Osteopporose, Metastasen
  • Mediastinalveränderungen, Lymphtumore, Embolien, Luftwegsstenosen
  • Erworbene und angeborene Herzfehler, Veränderungen der herznahen Gefässe, Herzbeutelerkrankungen, Tumore
  • Krankheiten der Bauchorgane, Tumore der Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallengangsveränderungen
  • Allgemeine und diabetische Knochen- und Gewebeveränderungen, Bindegewebsschädigungen und Gelenkveränderungen, Sehnenschäden



In diesem Untersuchungsgut wurden Angiographien angefertigt, deren Leistungsaufwand nach OPS 301 verschlüsselt wurde. Sie betrafen:

  • Hirngefäße incl. Halsschlagadern
  • Herzhöhlen und herznahe große Gefäße
  • Körperschlagader und Abgänge sowie korrespondierendes Venensystem
  • Nierenarteriendarstellung bei Bluthochdruck
  • Becken und Beingefäßdarstellung anstelle von invasiver Techniken für diabetische Grunderkrankungen incl. Venensystem



Die Kontrastmittelmengen wurden entsprechend den jeweiligen Gewichtsklassen appliziert und in der AS 400 eingegeben. Der zeitliche Aufwand konnte approximativ den o.a. Untersuchungsvorgängen zugeordnet werden.

Hierbei wurde von der Untersuchungszeit (Aufklärung und Lagerung des Patienten, Scannerzeit, Injektionszeit, Ausschleusung) ausgegangen. Zusätzlich muss der Zeitaufwand für Sedierung oder Anästhesie berücksichtigt werden. Die Zeiten wurden aus den Survey-Scans ermittelt und wurden der Übersicht halber den Nutzergruppen seit 1999 bis 2003 in dem folgenden Datenmaterial zahlenmäßig zugeordnet.

Es zeigte sich der strukturelle Wandel im Untersuchungsgut. Während bis zum Jahre 2000 überwiegend externe Nutzungen stattfanden, änderte sich dies im Jahre 2001.

Zunehmend wurden Verfahren für das Patientengut des Zentrums entwickelt und nach jetzt fast völligem Abbau der externen Nutzung stehen die kardiologischen Fragestellungen seit den Jahren 2002/2003 im Vordergrund. Da diese Untersuchungen und ihre Auswertungen länger dauern, ist der Tomograph jetzt voll ausgelastet.

Die Verschiebung der Untersuchungsverfahren zur kardialen Nutzung des Tomographen ist auf mehreren weiteren Datenmaterialseiten detaillierter beschrieben. Die kardialen Fragestellungen wurden praktisch verdoppelt. Man sieht die Nutzung des Tomographen im Verlauf der Jahre.