Jedes Jahr erkranken über 200.000 Menschen an einem Schlaganfall. Ca. 20% sind durch atherosklerotische Veränderungen an den extrakraniellen hirnversorgenden Arterien bedingt - ganz überwiegend durch Einengungen im Karotisgebiet.

Der Schlaganfall als Folge von Karotisstenose

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten und folgenschwersten vaskulären Erkrankungen. Weltweit steht das Krankheitsbild "Schlaganfall" an zweiter Stelle der Todesursachen und ist die dritthäufigste Ursache für Behinderungen und vorzeitige Invalidität in Europa. In Deutschland starben im Jahre 2015 55.232 Menschen an einem Schlaganfall (Frauen 22.012, Männer 33.220); dieser nahm damit die dritte Stelle in der Todesursachenstatistik ein.

Behandlung bei Karotisstenose

Die erfolgreiche Behandlung eines Patienten mit symptomatischer Karotisstenose durch eine chirurgische Thrombendarteriektomie gilt heute als evidenz-basierter "Goldstandard" und wird derzeit in Deutschland bei etwa 20.000 Patienten pro Jahr durchgeführt.

Als alternatives, wenig invasives Behandlungsverfahren hat sich die Aufdehnung der Karotiseinengungen mit zusätzlicher Stentimplantion etabliert, zumal durch den Einsatz von Protektionssystemen eine erhebliche Reduzierung von Embolien bewirkt werden kann.

Ansprechpartner Karotisstenose

  • Dr. med. Klaus-Peter Mellwig

    Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie
    Intensivmedizin / Sportmedizin
    Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie (DGK)

    Leitung HELP-Tagesklinik und Lipid-Ambulanz
    Leitung Sportkardiologie
    Leitung Kardiologische Intensivstation

    mehr