Eine Vielzahl von Erkrankungen (z. B. Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzinfarkt, entzündliche Herzerkrankungen, Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen etc.) kann zu einer Pumpschwäche des Herzens führen (Herzinsuffizienz).

Symptome von Herzmuskelschwäche

Da die Pumpkraft des Herzens der Motor für den Blutkreislauf ist, kommt es bei nachlassender Herzleistung zu einem Blutstau und somit zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff in verschiedenen Organsystemen. Außerdem treten Beschwerden auf, die auf die mangelhafte Blutversorgung der Organe und Gewebe zurückzuführen sind. Je nach dem, ob die rechte Herzkammer (Rechtsherzinsuffizienz), die linke Herzkammer (Linksherzinsuffizienz) oder beide Kammern (globale Herzinsuffizienz) betroffen sind, kommen verschiedene Beschwerden vor.



Im einzelnen können auftreten:

  • Atemnot (vor allem im Liegen oder bei Anstrengung).
  • Flüssigkeitsansammlungen u. a. in der Lunge (Lungenödem) oder an Knöcheln und Unterschenkeln (Beinödeme).
  • Abnahme der Leistungsfähigkeit, Konzentrationsschwäche.
    Schwindel, Ohnmacht.
  • Blass-bläuliche Hautverfärbung.
  • Häufiges nächtliches Wasserlassen.
  • Wasseransammlungen zwischen Lungen - und Rippenfell (Pleuraerguss).
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen (siehe Schlafapnoe).
  • Zu schneller oder zu langsamer Herzschlag (siehe Herzrhythmusstörungen).



Schweregrade

Eine Herzschwäche kann in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden, je nach Stärke der Beschwerden bzw. ob sie schon in Ruhe oder nur bei Anstrengung auftreten.

Ansprechpartner Herzmuskelschwäche

  • Prof. Dr. med. Olaf Oldenburg

    Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie
    Intensivmedizin / Sportmedizin / Ernährungsmedizin
    Hypertensiologie (DHL)
    Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie (DGK)

    Leitung Schlaflabor
    Leitung Sektion Herzinsuffizienz
    Interventionelle Kardiologie

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