Trotz Medikamente in hoher Dosierung und Einhaltung einer strengen Diät lassen sich bei einigen Patienten die hohen Cholesterinkonzentrationen im Blut nicht ausreichend senken. Angeborene Fettstoffwechselstörungen führen schon in jungen Jahren zu einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Aufdehnung der Herzkranzgefäße und Bypass-Operationen sind die Folge.

Mit Blutfettwäsche Cholesterin um 60% senken

Durch die Blutfettwäsche besteht die Möglichkeit, das Cholesterin, insbesondere das LDL-Cholesterin um weitere 60% zu senken. Die eingesetzten Verfahren (H.E.L.P., Monet, Dali) sind sehr kreislaufschonend und nebenwirkungsarm, so dass auch Kinder behandelt werden können. Unser jüngster Patient wurde erstmalig mit 11 Jahren behandelt.

Einmal pro Woche müssen die Patienten sich dieser Behandlung unterziehen, die ca. 2-3 Stunden dauert und ambulant durchgeführt wird. Durch die Therapie werden nach kurzer Zeit die Beschwerden, insbesondere die Angina pectoris-Anfälle, vermindert, die Leistungsfähigkeit verbessert und die Ablagerungen des Cholesterins in der Haut reduziert.

Seit 1992 wurden im Herz- und Diabeteszentrum NRW über 14.000 Behandlungen durchgeführt.

Diagnostik

Ansprechpartner Fettstoffwechselstörungen

  • Dr. med. Klaus-Peter Mellwig

    Facharzt für Innere Medizin / Kardiologie
    Intensivmedizin / Sportmedizin
    Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie (DGK)

    Leitung HELP-Tagesklinik und Lipid-Ambulanz
    Leitung Sportkardiologie
    Leitung Kardiologische Intensivstation

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