Bei einer Ballondilatation wird ein verengtes Herzkranzgefäß mittels Ballonkatheter aufgeweitet. Anschließend erfolgt in den allermeisten Fällen die Implantation einer Gefäßstütze (Stent) zur Stabilisierung der Gefäßwand.

Stents

Aktuelle Stents (sog. drug-eluting stents) sind mit einem zellwachstumhemmenden Medikament beschichtet, wodurch die Restenoserate auf deutlich unter 10% reduziert werden kann, im Gegensatz zu den früher häufiger verwendeten sogenannten Bare-Metal Stents aus rostfreiem Edelstahl (L 316).

Bioabsorbierbare Stents stellen die neueste Entwicklung an Gefäßstützen dar. Diese haben den Vorteil nach ca. 2-3 Jahren vollständig abgebaut zu sein, sodass kein permanentes Implantat im Koronargefäß verbleibt.