Dr. Sandica und seine Kollegen/Innnen in der Kinderherzchirurgie sind ständig darum bemüht, bei Operationen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine die damit verbundenen schwerwiegenden Belastungen abzumildern. Unnötige hypotherme Kreislaufstillstände, bei denen die Körpertemperatur extrem abgesenkt wird, lassen sich in den meisten Fällen vermeiden.

Schnellere Erholung nach der OP

Bei Eingriffen am offenen Herzen wird zudem häufig das Verfahren der so genannten selektiven Kopfperfusion eingesetzt. Während Organe wie Leber, Nieren und der gesamte Verdauungstrakt kaum oder nicht durchblutet sind, wird hierbei das Gehirn des kleinen Patienten zur Vermeidung neurologischer Schäden über eine Kanüle extra durchblutet. Dieses Vorgehen verbessert generell die postoperativen Ergebnisse und garantiert eine schnellere Erholung des Patienten.

Anerkannte Erfolge

Diese von Dr. Sandica, seiner Stellvertreterin Dr. Ute Blanz und den anderen Chirurgen/Innen praktizierte Methode wird selbst bei der Korrektur schwerer Herzfehler wie der Rekonstruktion des Aortenbogens („Beating-Heart-Modifikation“), der Behandlung eines Hypoplastischen Linksherzsyndroms oder der Herztransplantation angewandt.

Die großen Erfahrungen und die anerkannten Erfolge von Chefarzt Dr. Sandica finden Bestätigung in dem hohen Anstieg der behandelten Fälle. Seit er 2008 die Leitung der Kinderherzchirurgie im HDZ übernahm, haben sich die operativen Eingriffe fast verdoppelt. Immer häufiger ersuchen andere Kliniken in Problemfällen mit herzkranken Neugeborenen und Kindern um die chirurgische Unterstützung durch Ärzte/Innen der HDZ-Kinderherzklinik.