Das Programm INR Selbstmanagement richtet sich an Patienten in Antikoagulationstherapie. 

Überwachung der INR-Werte

Verschiedene Indikationen wie die Implantation einer mechanischen Herzklappe, Vorhofflimmern oder eine Gerinnungsstörung ziehen eine Therapie mit Medikamenten zur Regulierung der Blutgerinnung nach sich. Dabei können Komplikationen, wie verstärkte Blutungen aufgrund zu hoch dosierter oraler Antikoagulantia (zum Beispiel Marcumar), oder Thrombenbildungen/Embolie aufgrund einer zu niedrigen Dosierung auftreten. Das Programm hilft den Patienten zuverlässig bei der Ermittlung der INR-Werte und erkennt rechtzeitig Schwankungen im Blutgerinnungsstatus.

Patienten, die an diesem Programm teilnehmen, erhalten von ihrer Krankenkasse das Blutgerinnungsmessgerät CoaguChek XS. Das IFAT stellt den Patienten ein elektronisches Übertragungsmodul zur Verfügung. Mit dem CoaguChek-Gerät misst der Patient regelmäßig seinen Blutgerinnungswert. Diese Werte werden automatisch an das IFAT übertragen. Das Modul gibt dem Patienten Rückmeldung, wenn der Wert angekommen ist und/oder außerhalb des festgelegten Therapiebereiches liegt. Der Patient passt seine Dosierung entsprechend selbst an, bei Unsicherheit kann Rücksprache mit dem IFAT-Betreuer halten oder die Dosierung mit dem IFAT-Arzt besprechen. Bei auffälligen Werten melden sich die IFAT-Betreuer oder bei Bedarf der IFAT-Arzt beim Patienten, um geeignete Maßnahmen zur Stabilisierung des INR Wertes abzustimmen. 

Anmeldeformular

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 05731 97-2460.


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