Pressemitteilungen

Hochprozentiges gegen das Virus

Aufgrund von Lieferengpässen beim Desinfektionsmittel hat die Zentralapotheke auf Eigenproduktion umgestellt. Eine dauerhafte Lösung soll das aber nicht sein.


Rund 700 Liter Händedesinfektionsmittel benötigen die Stationen und Funktionsabteilungen im HDZ NRW pro Woche. In der Coronakrise sind diese Produkte weltweit ebenso gefragt wie der medizinische Bedarf an Mund-Nasenschutzmasken und Schutzkleidung.

Im März war absehbar, dass die Ressourcen des Klinikums knapp werden. „Wir stellen Desinfektionsmittel deshalb jetzt in Eigenregie her“, erläutert Anke Möller, Leiterin der Zentralapotheke am HDZ NRW. Notwendig ist dazu eine Sondergenehmigung der Bundesstelle für Chemikalien, die recht zügig erteilt wurde und zunächst bis Ende August dieses Jahres gilt. Ebenso unkompliziert gab es Unterstützung durch das Unternehmen Denios in Bad Oeynhausen: Der Spezialist für Gefahrstofflagerung stellte kurzerhand ein Desinfektionsmittellager für gut 1.000 Liter des 96-prozentigen Ethanol zur Verfügung. Zwei weitere Unternehmen der Region, die Spedition Graß aus Petershagen und Franz Bracht Kranvermietung, Herford, sorgten für den unentgeltlichen Transport und Aufbau des F90-Brandschutzlagers. Das Basismittel für das selbst hergestellte Produkt kann damit künftig fachgerecht und sicher eingelagert werden.

„Mindestens 80-prozentiger Alkohol sollte es schon sein“, sagt Anke Möller. In der HDZ-Produktion wird das Ethanol mit Wasser auf diese Zusammensetzung hin verdünnt. Hinzu kommen Wasserstoffperoxid, das die Sporenbildung von Bakterien verhindert, und Glycerol. Das ist ein mehrwertiger Alkohol, der häufig als pharmazeutischer Hilfsstoff eingesetzt wird und bei der HDZ-Hausmarke verwendet wird, um die Rückfettung der Haut zu unterstützen.

Für den Normalhaushalt ist eine Händedesinfektion übrigens nicht notwendig. Hier reicht es aus, sich gründlich die Hände zu waschen. „Mindestens 30 Sekunden mit Wasser und Seife sollten es sein.“ Wer zum Infektionsschutz ein Desinfektionsmittel verwenden möchte, sollte beim Kauf auf die Angabe „viruzid“ achten, um sicher zu sein, dass es gegen Coronaviren wirkt.

 

Weitere Informationen:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Anna Reiss
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 97-1955
Fax 05731 97-2028
E-Mail: info@hdz-nrw.de

 

 

Anke Möller (l.) und Daniela Wiechard in der Zentralapotheke des HDZ NRW.

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