Bearbeitung diverser Fragestellungen zur interventionellen Therapie der koronaren Herzerkrankung, in erster Linie in Form klinischer Studien. Spezieller Fokus ist die antiproliferative Therapie durch den Einsatz medikamentenbeschichteter und/oder selbstauflösender Stents und Ballons. Hier werden spezifische Aspekte der Implantationstherapie, der adjuvanten Therapie, der eingesetzten Materialien (insbesondere Stentdesign) analysiert. In mehreren Studien werden Stents untersucht, die erstmals human eingesetzt werden.

Eine wichtige multizentrische randomisierte Studie zur Frage der nachhaltigeren Therapie (Stent oder Bypass-OP) beschäftigt sich mit den kurz- und langfristigen Ergebnissen beider Therapieformen von Patienten mit Verengungen der linken Hauptarterie.

Die neue Generation von bioabsorbierbaren Gefäßstützen („Scaffolds“) werden in der weltweit ersten randomisierten Studie im Vergleich zur Standardtherapie („DE-Stent“) untersucht.

Zudem beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit funktionellen Aspekten der koronaren Herzkrankheit bei mittelgradigen Gefäßverengungen mittels Druckdrahttechnik ( FFR) sowie einer neu entwickelten Technik (iFR) und deren Einfluss auf die Therapieentscheidung.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die genanalytische Herausarbeitung von Risikofaktoren für eine Restenose bzw. für die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung in noch jungen Jahren. Hier werden bei den entsprechenden Patienten Blutproben entnommen und im Labor der Kardiologischen Klinik untersucht.

Ansprechpartner

Dr. med. W. Scholtz (Publikationsliste (PubMed))

Dr. med. M. Vlachojannis (Publikationsliste (PubMed))