Die Arbeitsgruppe „Herzklappenfehler“ untersucht den natürlichen Verlauf erworbener Herzklappenfehler, die Erfassung des myokardialen Adaptationszustandes unter chronischer Druck- und/oder Volumenbelastung, die Bestimmung des Schweregrades von Herzklappenfehlern und die neuen interventionellen Therapieverfahren zur Behandlung von erworbenen Herzklappenfehlern sowie angeborenen Herzfehlern im Erwachsenenalter.

Analysiert werden echokardiographische, hämodynamische, molekularbiologische, energetischer, histologische, laborchemische Parameter zur Bestimmung des optimalen Operationszeitpunktes bei Patienten mit chronischen Herzklappenfehlern. Es werden die Vor- und Nachteile der katheterinterventionellen Therapie von Herzklappenfehlern im Vergleich zur etablierten chirurgischen Therapie untersucht.

Weitere Projekte sind die Erfassung der Akutergebnisse und des Langzeit-Follow-up nach interventionellem Verschluss eines Vorhofseptumdefektes incl. spiroergometrischer Belastbarkeit sowie die periinterventionelle transösophageale Echokardiokardiographie (3D) als Monitoring komplexer Interventionen bei Erwachsenen.

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit den beeinflußenden Parametern bei der katheterinterventionellen Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz und deren Langzeitergebnissen.

Ansprechpartner

Dr. med. W. Scholtz (Publikationsliste (PubMed))

Prof. Dr. med. C. Piper (Publikationsliste (PubMed))

Prof. Dr. med. L. Faber (Publikationsliste (PubMed))