Techniken zur Registrierung der Atembewegungen und deren Einfluss auf atmungsabhängige Schlagvolumina
Zur Erzeugung atmungsabhängiger Blutflüsse müssen die quantitativen Messdaten mit simultan aufgezeichneten Atemkurven korreliert werden. Hierzu wird auf dem oberen Bauchbereich des Patienten üblicherweise eine Registrierungsvorrichtung plaziert, die durch Komprimierung eines sogenannten Luftpolsters patientenbezogene Atmungskurven erzeugt.

Auf Grund der räumlichen Distanz der Registrierungsvorrichtung von der gewünschten Messposition des zu untersuchenden Gefäßes oder auch durch die unterschiedlichen Einatmungsbewegungen (Bauch- bzw. Brustatmung) bei verschiedenen Patienten, kann es zu fehlerhaften Zuordnung der Messdaten kommen.

Diese Fehlerquelle kann durch die Einführung einer im Institut neu entwickelten Nachverfolgungsprozedur beseitigt werden. Hierzu wird das subkutane Fettsignal in der Brustwand in Abhängigkeit der Atmungsbewegung durch Anwendung von speziellen Algorithmen zur Kantendetektion registriert um direkt aus den quantitativen Bilddaten die passenden Atemkurven zu generieren.

Die Zuverlässigkeit dieses neuen Verfahrens konnte in einer Studie mit gesunden Probanden und bei Patienten mit Fontan-Zirkulation unter Beweis gestellt werden. Der routinemäßige Einsatz dieser Methode ist Gegenstand der derzeitigen Forschung.