Im angeschlossenen Uni.Blutspendedienst OWL werden pro Jahr ca. 128.000 Blutprodukte hergestellt. Als pharmazeutisches Unternehmen unterliegt das Institut strengen Auflagen, was sich vor allem auch in der sorgfältigen Entwicklung eigener PCR-Testsysteme niederschlägt. Bei der Methodenentwicklung und Einführung  von Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAT) für transfusionsrelevante Viren (Hepatitis A, B und C, HIV, Cytomegalievirus, Parvovirus B19) war unser Institut Vorreiter in den 80er Jahren. Eine Vielzahl von eigenen PCR-Methoden wurden in der Zwischenzeit von uns entwickelt, evaluiert und vom Paul-Ehrlich-Institut, Langen genehmigt.

Im Universitätsinstitut haben Forschung und Methodenentwicklung einen hohen Stellenwert. Das molekularbiologische Labor des Instituts für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin ist mit den wesentlichen Apparaten ausgestattet, die für molekularbiologische Arbeiten erforderlich sind. Zellphysiologische Arbeiten sind in etablierten separaten Zellkulturlaboren bzw. im mikrobiologischen Labor möglich. Das molekulargenetische Labor besitzt die Erlaubnis zum Betrieb einer gentechnischen Anlage der Sicherheitsstufe S2. Das Institut verfügt über Laboratorien der Sicherheitsstufe 2 und 3 (nach BioStoffV).

Projektleiter

PD Dr. rer. nat. Jens Dreier
E-Mail: jdreier@hdz-nrw.de

Prof. Dr. med. Cornelius Knabbe
E-Mail: cknabbe@hdz-nrw.de

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Dr. rer. nat. Tanja Vollmer
E-Mail: tvollmer@hdz-nrw.de

Dr. rer. nat. Jan Weile
E-Mail: jweile@hdz-nrw.de