Das EPICOR-Register befasst sich mit der langfristigen Therapie des Vorhofflimmerns. Alle Patienten, bei denen während des herzchirurgischen Eingriffs eine Ablation im Bereich des linken Vorhofes durchgeführt wurde, werden im HDZ in das Register aufgenommen.

Ziel ist es, eingehende Erfahrungen über die Langzeitergebnisse dieser Behandlung zu gewinnen und anonym auszuwerten.

Für den Patienten ermöglicht dieser neue herzchirurgische Eingriff, dass das Vorhofflimmern auch ohne den Vorhof aufzuschneiden, verringert werden kann. Nachdem der Patient im HDZ über das Programm aufgeklärt wird, erfolgt ein Nachbeobachtungszeitraum von 24 Monaten. Nach 3, 6, 12 und 24 Monaten sind ambulante Untersuchungen beim Kardiologen vor Ort vorgesehen. Diese beinhalten neben einer EKG-Aufzeichnung, einer Ultraschalluntersuchung des Herzens und zwei Langzeit-EKGs auch die Erfassung der Lebensqualität mit Hilfe eines Fragebogens (SF-36). Nach 6 Monaten wird zusätzlich ein Röntgenbild des Brustkorbs erstellt. Der Patient erhält keine weiteren Geräte.

Das IFAT ist für die Koordination dieses Registers zuständig. Die Kosten für die Untersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen.

Ansprechpartnerin

Maria Lewerenz