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| Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen |
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3. Februar 2005
Zentrum für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Sicherheitstechnik im Herz- und Diabeteszentrum zertifiziert

Macht Lärm: Frank Diekmann misst die Lautstärke eines Notstromaggregats. |
Bad Oeynhausen. Er prüft Prof. Dr. Dr. Reiner Körfer regelmäßig "auf Herz und Nieren". Aber auch die Mitarbeiter der Pohlschen Heide gehören zu seinen Kunden. Betonbauer müssen bei ihm ebenso vorstellig werden wie Schlachthof-Mitarbeiter. Schon längst kümmert sich Dr. Günter Piskor, Leiter des Zentrums für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Sicherheitstechnik (ZAUS) im Herzzentrum nicht mehr allein um die Mitarbeiter des eigenen Hauses. 10.000 "Kunden" aus 25 verschiedenen Einrichtungen betreut Piskor. Wie gut sie arbeiten, haben Piskor und Frank Diekmann als Sicherheitsfachkraft jetzt schriftlich und mit Gütesiegel.
Ein Arzt mit 10.000 Kunden
Wer im Herzzentrum seine Arbeitsstelle antreten will, muss zuerst zu Dr. Piskor oder seinen Kollegen vom ZAUS. Natürlich ist der "Check" bei Ärzten und Pflegepersonal intensiver als bei Mitarbeitern der Verwaltung. "Für eine Kinderkrankenschwester beispielsweise ist es eben sehr wichtig, zu kontrollieren, welche Kinderkrankheiten sie durchgemacht hat", erklärt Piskor.
Regelmäßig überprüft Piskor als Arbeitsmediziner auch den Arbeitsplatz seiner Kunden. Die richtige Beleuchtung, die Bestuhlung, das Raumklima, aber auch die allgemeine Belastung durch den Beruf werden dann kontrolliert. Begleitet wird er dann von Frank Diekmann, der Fachkraft für Sicherheit. Auch er hat einen Blick auf Beleuchtung, die Positionierung der Bildschirme, aber zum Beispiel auch die Standfestigkeit von Regalen.
Zum zweiten Mal mit Gütesiegel ausgezeichnet

Dr. Günter Piskor (hinten) überprüft das Gesichtsfeld von Herzzentrums-Geschäftsführer Prof. Dr. Otto Foit. |  | Diekmann ist schon zum zweiten Mal mit dem Siegel der Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz (GQA) ausgezeichnet worden. Piskors Siegel der Gesellschaft für Qualitätssicherheit in der Betriebsmedizin (GQB) ist ein Erstling.
Allerdings, betont Piskor, sei eine solche Zertifizierung auch erst seit zwei Jahren sinnvoll. Das Siegel behält seine Gültigkeit für drei Jahre, danach rücken die Prüfer erneut an. "Selbsterkenntnis" bringe die Zertifizierung, erklärt Piskor. "Damit können wir die Qualität auch für uns selbst nachvollziehen." Da NRW-weit erst sechs Einrichtungen der Arbeitsmedizin ein solches Zertifikat besitzen, habe es aber natürlich auch werbenden Effekt.
Der ist willkommen, ebenso wie neue Kunden, auch über die derzeitigen 10.000 hinaus. Eindeutig ist Piskors Antwort auf die Frage, ob er noch mehr Arbeitnehmer betreuen könne. "Immer."
(Neue Westfälische Zeitung vom 3. Februar 2005 / Text und Fotos: Stefan Schelp)
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Info Zentrum für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin und Sicherheitstechnik
Neue Westfälische Zeitung
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