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Mehr als 1.600 Herzklappen werden jährlich in Bad Oeynhausen operiert, dabei kommen insbesondere mechanische Kunststoff- und Bioklappen zum Einsatz. In der 2004 vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichneten modernsten Herzklappen-Bank Deutschlands stehen damit auch menschliche Klappen für spezielle Indikationen zur Verfügung, z. B. für Patienten mit Infektionen, Kinder und Jugendliche. Als Spender kommen Verstorbene in Frage, deren Zustimmung vorliegt, deren komplettes Herz aber zur Implantation ungeeignet ist. Eine zweite große Spendergruppe sind Transplantationspatienten, deren Herz entnommen und gegen ein gesundes Herz getauscht wurde. Bei den entnommenen Herzen sind die Herzklappen im Gegensatz zum Herzmuskel oft noch völlig funktionstüchtig. Auch andere Kliniken können bei Bedarf mit dem Klappenmaterial versorgt werden. Die Spenderherzen werden streng nach den aktuellen Richtlinien des Arzneimittel-Gesetzes (14. AMG-Novelle vom 14. September 2005) in einem Reinraum mit ständiger Partikel- und Keimüberwachung präpariert. Die Klappen werden 24 Stunden in Antibiotika gelagert und anschließend computergesteuert in einer Gefrierlösung langsam auf minus 80 Grad Celsius gekühlt. Nach 80 Minuten werden die Präparate bei ca. minus 190 Grad Celsius in der Gasphase über flüssigem Stickstoff gelagert. In diesem Milieu sind sie fast unbegrenzt haltbar. Leitung der Abteilung Perfusions- und Kryotechnik und Herstellungsleitung allogene Herzklappen: Qualified Person:
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