Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
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Koronare Herzkrankheit (KHK) und Angina pectoris
Eine der häufigsten Erkrankung des Herzens ist die sogenannte koronare Herzkrankheit, die in den Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen zählt.

Sie wird durch eine Verengung der Herzkranzgefäße verursacht. Durch den unzureichenden Blutfluss wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt (siehe auch Arterienverkalkung).

Typische Beschwerden sind Atembeklemmung, Engegefühl und Schmerzen in der Brust. Manchmal strahlen diese Schmerzen auch in den linken Arm, die Schulter, den Hals oder in den Bauch aus und werden dann nicht sofort mit dem Herzen in Verbindung gebracht.

Man nennt diesen Beschwerdekomplex, der häufig bei körperlicher oder psychischer Belastung auftritt und nach einer Ruhepause wieder verschwindet, Angina pectoris (wörtlich: Brustenge).


Der herzkranke Diabetiker

Bewegungsmangel und Übergewicht führen bei Menschen mit genetischer Veranlagung für einen Diabetes zur Erkrankung. Gefäßschädigungen treten häufig schon vor der Manifestation des Typ-2 Diabetes mellitus im Stadium des Prädiabetes auf. Bis zu zwei Drittel der Patienten mit koronarer Herzerkrankung haben einen gestörten Blutzuckerstoffwechsel. Die medikamentöse Behandlung zeigt bessere Effekte bei Diabetikern im Vergleich zu Nicht-Diabetikern; bei Interventionen in Gefäßen schneiden Diabetiker ungünstiger ab.

Interventionen der Koronar- und Beingefäße sind eine Herausforderungfür den behandelnden Arzt. Bei optimaler Blutzuckereinstellung, medikamentöser Begleitbehandlung und Nutzung neuerer Interventionstechniken, wie sie im Herz- und Diabeteszentrum NRW eingesetzt werden, können jedoch vergleichbare Erfolge bei Diabetikern erzielt werden.
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